Wiederholungen in Abläufen
- Was bedeutet „Wiederholungen in Abläufen“ in der Informatik?
- Woran lässt sich das Prinzip in einem konkreten Beispiel erkennen?
Wiederholungen
Mit Wiederholungen können mehrere Anweisungen öfters hintereinander ausgeführt werden. Dies spart oft viele gleiche Codezeilen und ermöglichen flexiblere und dynamischere Programme.
Wiederholung mit fester Anzahl
Bei dieser Art der Wiederholung wird ein Block von Anweisungen mehrmals wiederholt. Man gibt die gewünschte Anzahl ( X ) an Wiederholungen direkt an.
wiederhole X mal Anweisung ... Anweisung*wiederhole
Bedingte Wiederholung
Mit einer bedingten Wiederholung wird eine Anweisung so lange wiederholt, bis die Bedingung FALSCH ist.
Wiederholung mit Anfangsbedingung
Die Anweisungen werden nur gestartet und wiederholt, wenn die Bedingung erfüllt ist.
wiederhole solange [nicht] Bedingung Anweisung ... Anweisung*wiederhole
oder
solange [nicht] Bedingung tue Anweisung ... Anweisung*solange
Wiederhole mit Endbedingung
Die Anweisungen werden einmal ausgeführt und dann so lange wiederholt, wie die Bedingung erfüllt ist.
wiederhole Anweisung ... Anweisung*wiederhole solange [nicht] Bedingung.
oder
wiederhole Anweisung ... Anweisung*wiederhole bis [nicht] Bedingung.
Endlos-Wiederholung
Mit einer Endlos-Wiederholung wird ein Block von Anweisungen dauerhaft wiederholt. Erst mit dem Stopp des Programms kann diese Wiederholung abgebrochen werden.
wiederhole immer Anweisung ... Anweisung*wiederhole
Erklärung von Serlo Education e. V., lizenziert unter CC BY-SA 4.0 – Original bei Serlo, CC BY-SA 4.0, übernommen am 2026-09-03.
Schlau Fassung
Wiederholungen in Abläufen
Gleiche Schritte werden als Wiederholung zusammengefasst. Eine feste Anzahl oder eine Abbruchbedingung legt fest, wann die Schleife endet.
- Beispiel: Viermal 'gehe 50 Schritte, drehe dich 90 Grad' zeichnet ein Quadrat.
- Genau beschreiben: In der Informatik genügt es nicht, nur das Ergebnis zu nennen. Eingaben, Verarbeitungsschritte und Ausgaben müssen so geordnet werden, dass eine andere Person den Ablauf prüfen und wiederholen kann.
- Prüfen: Eine gute Lösung wird an einem normalen Fall und an einem Grenzfall getestet. Dabei wird festgehalten, was erwartet wurde und was tatsächlich passiert ist.
Für Klasse 5 steht zuerst das verständliche Modell im Mittelpunkt. Fachwörter werden benutzt, sobald ihre Bedeutung an einem Beispiel erklärt werden kann. So entsteht aus Beobachten, Beschreiben, Ausprobieren und Verbessern Schritt für Schritt informatisches Denken.
Aufgaben
- Erkläre „Wiederholungen in Abläufen“ mit eigenen Worten und verwende das Beispiel der Seite.
Lösung
Eine gute Erklärung nennt das Prinzip, beschreibt das Beispiel in richtiger Reihenfolge und benutzt die Fachbegriffe nur dort, wo ihre Bedeutung deutlich wird. - Formuliere eine Prüfaufgabe, mit der ein Mitschüler zeigen kann, dass er das Thema verstanden hat.
Lösung
Die Prüfaufgabe braucht eine eindeutige Ausgangslage, einen überprüfbaren Arbeitsauftrag und ein Ergebnis, das begründet werden kann.
Weiterführende Aufgaben
- Dokumentiere ein eigenes Alltagsbeispiel als Skizze oder kurze Schrittfolge und markiere, an welcher Stelle das gelernte Prinzip sichtbar wird.