Bedingungen und Verzweigungen
Programmieren
Klasse 5
- Was bedeutet „Bedingungen und Verzweigungen“ in der Informatik?
- Woran lässt sich das Prinzip in einem konkreten Beispiel erkennen?
Schlau Fassung
Bedingungen und Verzweigungen
Eine Verzweigung wählt abhängig von einer prüfbaren Bedingung zwischen verschiedenen Wegen. Sie folgt dem Muster Wenn – dann – sonst.
- Beispiel: Wenn eine Figur den Rand berührt, prallt sie ab; sonst bewegt sie sich weiter.
- Genau beschreiben: In der Informatik genügt es nicht, nur das Ergebnis zu nennen. Eingaben, Verarbeitungsschritte und Ausgaben müssen so geordnet werden, dass eine andere Person den Ablauf prüfen und wiederholen kann.
- Prüfen: Eine gute Lösung wird an einem normalen Fall und an einem Grenzfall getestet. Dabei wird festgehalten, was erwartet wurde und was tatsächlich passiert ist.
Für Klasse 5 steht zuerst das verständliche Modell im Mittelpunkt. Fachwörter werden benutzt, sobald ihre Bedeutung an einem Beispiel erklärt werden kann. So entsteht aus Beobachten, Beschreiben, Ausprobieren und Verbessern Schritt für Schritt informatisches Denken.
Aufgaben
- Erkläre „Bedingungen und Verzweigungen“ mit eigenen Worten und verwende das Beispiel der Seite.
Lösung
Eine gute Erklärung nennt das Prinzip, beschreibt das Beispiel in richtiger Reihenfolge und benutzt die Fachbegriffe nur dort, wo ihre Bedeutung deutlich wird. - Formuliere eine Prüfaufgabe, mit der ein Mitschüler zeigen kann, dass er das Thema verstanden hat.
Lösung
Die Prüfaufgabe braucht eine eindeutige Ausgangslage, einen überprüfbaren Arbeitsauftrag und ein Ergebnis, das begründet werden kann.
Weiterführende Aufgaben
- Dokumentiere ein eigenes Alltagsbeispiel als Skizze oder kurze Schrittfolge und markiere, an welcher Stelle das gelernte Prinzip sichtbar wird.