Leben mit der Mauer

Das 20. Jahrhundert Klasse 10
  • Wie veränderte die Mauer den Alltag?
  • Welche Kontakte blieben möglich?

Schlau Fassung

Leben mit der Mauer

  • West-Berlin war eine Insel: umgeben von der DDR, erreichbar über Transitstrecken mit Kontrollen. Der Bund förderte die Stadt mit besonderen Vergünstigungen.
  • Für die Menschen im Osten endete die Reisefreiheit nach Westen. Erst die Entspannungspolitik der 1970er-Jahre brachte Erleichterungen: Besuchsregelungen, Telefonverbindungen, Reisen für Rentner.
  • Westfernsehen war in weiten Teilen der DDR zu empfangen und beeinflusste das Bild vom Westen stark – auch wenn das Sehen offiziell unerwünscht war.
  • Familienbesuche waren an Genehmigungen und Zwangsumtausch gebunden; Pakete aus dem Westen gehörten für viele zum Alltag.
  • An der Mauer selbst wurde sichtbar, was die Teilung bedeutete: im Westen bemalt und zur Aussichtsplattform geworden, im Osten mit Sperrzone und Schießbefehl.

Aufgaben

  1. Wie erreichte man West-Berlin?
    LösungÜber Transitstrecken mit Kontrollen oder auf dem Luftweg.
  2. Was brachte die Entspannungspolitik?
    LösungBesuchsregelungen, Telefonverbindungen und Reiseerleichterungen.
  3. Welche Rolle spielte das Westfernsehen?
    LösungEs prägte das Bild vom Westen in weiten Teilen der DDR.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht ein Foto der Mauer von Ost und von West und beschreibt, was jeweils zu sehen ist.

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