Flucht und Todesopfer

Das 20. Jahrhundert Klasse 10
  • Wie versuchten Menschen zu fliehen?
  • Was war der Schießbefehl?

Schlau Fassung

Flucht und Todesopfer

  • Fluchtversuche gab es auf jedem denkbaren Weg: durch Tunnel, über die Ostsee, im Kofferraum, mit gefälschten Papieren, mit einem selbstgebauten Heißluftballon.
  • Der Grenzstreifen war gesichert mit Wachtürmen, Hundelaufanlagen, Sperrgräben, Minen und Selbstschussanlagen.
  • Der sogenannte Schießbefehl verpflichtete Grenzsoldaten, „Grenzdurchbrüche“ notfalls mit der Schusswaffe zu verhindern.
  • An der Berliner Mauer starben nach Forschungsstand mindestens 140 Menschen, an der gesamten innerdeutschen Grenze mehrere hundert. Der Tod von Peter Fechter 1962 – er verblutete vor den Augen von Zuschauern – erregte weltweit Aufsehen.
  • Nach 1990 wurden Verantwortliche vor Gericht gestellt. Die Urteile hielten fest: Ein Befehl entbindet nicht von der Verantwortung für offensichtliches Unrecht.

Aufgaben

  1. Nenne drei Fluchtwege.
    LösungZum Beispiel Tunnel, Ostsee, gefälschte Papiere.
  2. Was besagte der Schießbefehl?
    LösungFluchtversuche waren notfalls mit der Schusswaffe zu verhindern.
  3. Welche Rechtsauffassung setzte sich in den Prozessen durch?
    LösungEin Befehl entbindet nicht von der Verantwortung für offensichtliches Unrecht.

Weiterführende Aufgaben

  1. Recherchiert eine dokumentierte Fluchtgeschichte und stellt sie mit ihren Risiken vor.

Verwandte Themen