Leben in der DDR
Das 20. Jahrhundert
Klasse 10
- Wie war der Alltag in der DDR?
- Welche Rolle spielte die Staatssicherheit?
Schlau Fassung
Leben in der DDR
- Der Staat garantierte Arbeit, niedrige Mieten, günstige Grundnahrungsmittel und ein dichtes Netz an Kinderbetreuung – die Erwerbsquote von Frauen war deutlich höher als im Westen.
- Zugleich herrschte Mangelwirtschaft: lange Wartezeiten auf ein Auto, fehlende Ersatzteile, Südfrüchte als Seltenheit. „Bückware“ bekam, wer die richtigen Beziehungen hatte.
- Bildung und Aufstieg hingen auch von politischer Anpassung ab. Wer nicht mitmachte – etwa nicht zur Jugendweihe ging –, hatte es schwerer.
- Das Ministerium für Staatssicherheit überwachte die Bevölkerung mit hauptamtlichen Mitarbeitern und zehntausenden inoffiziellen Mitarbeitern (IM) aus dem Alltag der Betroffenen.
- Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wurde mit sowjetischen Panzern niedergeschlagen. Danach war klar, dass Veränderung von innen kaum möglich schien.
Aufgaben
- Nenne zwei soziale Leistungen der DDR.
Lösung
Zum Beispiel Arbeitsplatzgarantie und Kinderbetreuung. - Was war ein IM?
Lösung
Ein inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. - Was geschah am 17. Juni 1953?
Lösung
Ein Volksaufstand, der mit sowjetischen Panzern niedergeschlagen wurde.
Weiterführende Aufgaben
- Vergleicht einen Schultag in der DDR mit eurem eigenen: Fächer, Rituale, Freizeitangebote.