Der Vernichtungskrieg im Osten

Das 20. Jahrhundert Klasse 9
  • Was bedeutete Vernichtungskrieg?
  • Wie unterschied sich der Krieg im Osten vom Westen?

Schlau Fassung

Der Vernichtungskrieg im Osten

  • Am 22. Juni 1941 überfiel Deutschland die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa“) – bewusst als Krieg zur Eroberung von „Lebensraum“ und zur Vernichtung des „Bolschewismus“.
  • Befehle wie der Kommissarbefehl ordneten die Erschießung von Gefangenen an. Das Kriegsvölkerrecht wurde von vornherein außer Kraft gesetzt.
  • Hinter der Front ermordeten Einsatzgruppen Hunderttausende Juden, Roma und sowjetische Funktionsträger.
  • Von rund 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen starben über die Hälfte – überwiegend an Hunger, Kälte und Misshandlung.
  • Die Belagerung Leningrads mit dem Ziel des Aushungerns kostete etwa eine Million Zivilisten das Leben. Nach der Niederlage in Stalingrad 1942/43 wendete sich der Krieg.

Aufgaben

  1. Wann begann der Angriff auf die Sowjetunion?
    LösungAm 22. Juni 1941.
  2. Was war der Kommissarbefehl?
    LösungDer Befehl, gefangene sowjetische Politoffiziere zu erschießen.
  3. Welches Ereignis gilt als Wendepunkt?
    LösungDie Niederlage in Stalingrad 1942/43.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht die Opferzahlen der Kriegsschauplätze im Osten und im Westen und erklärt den Unterschied.

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