Der Dreißigjährige Krieg
Mittelalter und frühe Neuzeit
Klasse 7
- Wie kam es zum Dreißigjährigen Krieg?
- Was regelte der Westfälische Frieden?
Schlau Fassung
Der Dreißigjährige Krieg
- Er begann 1618 in Prag als Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten und weitete sich zum europäischen Machtkampf aus – Dänemark, Schweden und Frankreich griffen ein.
- Frankreich stand dabei auf der Seite der Protestanten, obwohl es katholisch war: Es ging um Macht, nicht nur um Glauben.
- Die Kriegführung setzte auf Söldnerheere, die sich aus dem Land ernährten. Für die Bevölkerung bedeutete das Plünderung, Hunger und Seuchen.
- In manchen Regionen starb ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung. Ganze Landstriche waren verwüstet.
- Der Westfälische Frieden von 1648 beendete den Krieg: Anerkennung der Konfessionen, weitgehende Selbstständigkeit der Reichsstände, ein neues Gleichgewicht der Mächte in Europa.
Aufgaben
- Wann und wo begann der Krieg?
Lösung
1618 in Prag. - Warum kämpfte das katholische Frankreich auf protestantischer Seite?
Lösung
Aus machtpolitischen Gründen gegen die Habsburger. - Was regelte der Westfälische Frieden?
Lösung
Er beendete den Krieg, erkannte die Konfessionen an und stärkte die Reichsstände.
Weiterführende Aufgaben
- Sucht Bevölkerungszahlen einer Region vor und nach dem Krieg und stellt sie in einem Diagramm dar.