Von der Kohle zum Computer
Mensch und Raum
Klasse 6, 9
- Warum endete der Steinkohlenbergbau?
- Was kam an seine Stelle?
Schlau Fassung
Von der Kohle zum Computer
- Ab 1958 begann die Kohlekrise: Importkohle und Erdöl waren billiger, die heimische Förderung nur noch mit Subventionen möglich.
- Zechen und Stahlwerke schlossen nach und nach; 2018 förderte mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte deutsche Steinkohlenzeche.
- Hunderttausende Arbeitsplätze fielen weg. Der Umbau wurde politisch begleitet, damit er ohne Massenentlassungen ablief – über Frühverrentung und Umschulung.
- Neu entstanden: Hochschulen (Bochum 1965 als erste), Technologiezentren, Logistik an den Autobahnkreuzen, Gesundheitswirtschaft, Handel und Kultur.
- Industriedenkmäler wie die Zeche Zollverein (Welterbe) oder der Landschaftspark Duisburg-Nord zeigen: Die Geschichte wurde nicht abgerissen, sondern umgenutzt.
Aufgaben
- Wann schloss die letzte deutsche Steinkohlenzeche?
Lösung
2018 (Prosper-Haniel in Bottrop). - Warum wurde heimische Kohle unrentabel?
Lösung
Importkohle und Öl waren deutlich billiger. - Nenne zwei neue Wirtschaftszweige im Ruhrgebiet.
Lösung
Zum Beispiel Logistik und Gesundheitswirtschaft.
Weiterführende Aufgaben
- Besucht (real oder digital) ein Industriedenkmal und beschreibt, wie seine alte und neue Nutzung zusammenpassen.