Hoch hinaus – Leben in den Alpen
Orientierung auf der Erde
Klasse 6
- Wie leben Menschen im Hochgebirge?
- Welche Chancen und Gefahren bringt der Tourismus in den Alpen?
Schlau Fassung
Hoch hinaus – Leben in den Alpen
- Die Alpen sind ein junges Faltengebirge, rund 1200 km lang; der höchste Berg ist der Montblanc (4808 m).
- Traditionell lebten die Menschen von der Almwirtschaft: Im Sommer zieht das Vieh auf die hoch gelegenen Almen, im Winter bleibt es im Tal. Das nennt man Höhenstufennutzung.
- Heute ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle – Skifahren im Winter, Wandern im Sommer.
- Chancen: Arbeitsplätze, Einkommen, junge Menschen bleiben im Tal. Gefahren: Waldrodung für Pisten, Wasserverbrauch für Schneekanonen, Verkehr, Bodenversiegelung.
- Der Wald schützt Dörfer vor Lawinen; wird er gerodet, steigt die Gefahr. Der Klimawandel lässt zudem Gletscher schmelzen und Permafrost auftauen.
Aufgaben
- Was versteht man unter Almwirtschaft?
Lösung
Die Nutzung verschiedener Höhenstufen: Vieh im Sommer auf der Alm, im Winter im Tal. - Nenne zwei Umweltprobleme des Alpentourismus.
Lösung
Zum Beispiel Waldrodung für Skipisten und hoher Wasserverbrauch für Kunstschnee. - Warum ist der Bergwald für die Dörfer wichtig?
Lösung
Er schützt vor Lawinen und Steinschlag.
Weiterführende Aufgaben
- Führt eine Pro-und-Kontra-Diskussion: Soll ein neues Skigebiet gebaut werden? Verteilt die Rollen Gemeinde, Hotel, Naturschutz, Jugendliche.