Stellenanzeigen verstehen

Texte schreiben Klasse 9, 10
  • Was steht wirklich in einer Stellenanzeige?
  • Wie erkennt man unseriöse Angebote?

Schlau Fassung

Stellenanzeigen lesen

  • Eine Stellenanzeige nennt vier Dinge: den Betrieb, die Stelle, die Anforderungen und den Weg zur Bewerbung.
  • Anforderungen unterscheiden: „Voraussetzung“ ist Pflicht, „wünschenswert“ ist ein Plus. Wer zwei von fünf Wünschen nicht erfüllt, sollte sich trotzdem bewerben.
  • Floskeln übersetzen: „belastbar“ heißt oft Schichtdienst oder Zeitdruck, „flexibel“ heißt wechselnde Arbeitszeiten, „Teamfähigkeit“ heißt Zusammenarbeit im engen Raum.
  • Die Anzeige ist die Vorlage für das Anschreiben: Zu jeder genannten Anforderung sollte im Text etwas stehen.
  • Unseriös sind Angebote ohne Firmennamen, mit Versprechen hoher Verdienste ohne Ausbildung, mit Vorkasse oder ohne Angabe des Arbeitsorts.
  • Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz muss die Ausschreibung geschlechtsneutral sein – deshalb steht dort „(m/w/d)“.

Aufgaben

  1. Was bedeutet „Schichtbereitschaft erwünscht“ für den Alltag?
    LösungArbeit auch früh, spät oder nachts – der Tagesablauf ändert sich wöchentlich.
  2. Welche drei Angaben fehlen bei einer unseriösen Anzeige oft?
    LösungFirmenname, Arbeitsort, Ansprechpartner.
  3. Ordne einer Anforderung eine eigene Erfahrung zu: „sorgfältiges Arbeiten“.
    LösungZ. B.: „Im Praktikum habe ich Bestellungen kommissioniert und dabei jede Lieferung gegengeprüft.“

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleiche drei Anzeigen für denselben Beruf. Welche Anforderungen kommen überall vor?

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