Fossile und regenerative Energieträger
Übergreifend
Klasse 10
- Was unterscheidet fossile von erneuerbaren Energieträgern?
- Welche Alternativen gibt es zum Erdöl?
Schlau Fassung
Fossil und regenerativ
- Fossile Energieträger – Kohle, Erdöl, Erdgas – sind über Millionen Jahre entstanden. Sie sind endlich, und ihre Verbrennung setzt lange gebundenen Kohlenstoff frei.
- Regenerative Energieträger erneuern sich in menschlichen Zeiträumen: Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme.
- Biokraftstoffe wie Bioethanol und Biodiesel gelten als weitgehend kohlenstoffneutral, weil die Pflanzen zuvor CO₂ gebunden haben. Der Anbau konkurriert aber mit der Nahrungsmittelproduktion.
- Wasserstoff verbrennt zu reinem Wasser. Entscheidend ist die Herkunft: „grüner“ Wasserstoff aus Ökostrom ist klimafreundlich, „grauer“ aus Erdgas nicht.
- Chemisch gesehen ist der Unterschied das Tempo des Kreislaufs: Biomasse gibt zurück, was sie eben aufgenommen hat; fossile Träger setzen frei, was Jahrmillionen gebunden war.
- Speicherung ist die eigentliche Herausforderung: Sonne und Wind liefern nicht immer – Batterien, Wasserstoff und Pumpspeicher sollen ausgleichen.
Aufgaben
- Nenne drei fossile und drei regenerative Energieträger.
Lösung
Kohle, Erdöl, Erdgas; Sonne, Wind, Wasser. - Was entsteht bei der Verbrennung von Wasserstoff?
Lösung
Nur Wasser. - Warum gilt Biomasse als weitgehend klimaneutral?
Lösung
Die Pflanzen haben das CO₂ zuvor gebunden.
Weiterführende Aufgaben
- Vergleicht die Energiedichte von Benzin, Wasserstoff und einer Lithium-Ionen-Batterie und diskutiert die Folgen.