Riechen, Schmecken und Tasten

Der Mensch Klasse 6
  • Wie hängen Riechen und Schmecken zusammen?
  • Welche Empfindungen kann die Haut unterscheiden?

Schlau Fassung

Riechen, Schmecken, Tasten

  • Riechen: Duftstoffe erreichen die Riechschleimhaut im oberen Nasenraum. Der Mensch unterscheidet mehrere Tausend Gerüche. Der Riechnerv führt direkt in Bereiche, die für Gefühle und Erinnerungen zuständig sind – deshalb wecken Gerüche so starke Erinnerungen.
  • Schmecken: Die Zunge unterscheidet nur fünf Qualitäten: süß, sauer, salzig, bitter und umami (herzhaft).
  • Das meiste „Schmecken“ ist Riechen: Bei verstopfter Nase schmeckt Essen fade – man nimmt dann nur noch die fünf Grundqualitäten wahr.
  • Bitter wird am empfindlichsten wahrgenommen – ein Schutz, denn viele giftige Stoffe schmecken bitter.
  • Tasten: Die Haut hat getrennte Rezeptoren für Druck, Berührung, Vibration, Wärme, Kälte und Schmerz.
  • Die Dichte der Rezeptoren ist sehr verschieden: Fingerkuppen und Lippen sind hochempfindlich, der Rücken kaum – deshalb der Zweipunkt-Test.

Aufgaben

  1. Nenne die fünf Geschmacksqualitäten.
    Lösungsüß, sauer, salzig, bitter, umami.
  2. Warum schmeckt Essen bei Schnupfen fade?
    LösungDer Geruchssinn fehlt, der den größten Teil ausmacht.
  3. Warum sind wir für bitter besonders empfindlich?
    LösungAls Schutz vor giftigen Stoffen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Macht einen Blindtest: Apfel und Zwiebel mit zugehaltener Nase – erkennt ihr den Unterschied?

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