Räuber-Beute-Beziehung

Ökologie und Vielfalt Klasse 7, 8
  • Wie beeinflussen sich Räuber und Beute?
  • Warum rottet ein Räuber seine Beute nicht aus?

Schlau Fassung

Räuber-Beute-Beziehung

  • Die Bestände von Räuber und Beute beeinflussen sich gegenseitig und schwanken regelmäßig.
  • Der Zyklus: Viel Beute → Räuber vermehren sich → Beute wird weniger → Räuber finden zu wenig Nahrung → Räuber werden weniger → Beute erholt sich.
  • Die Kurve des Räubers folgt der der Beute zeitversetzt – ein Muster, das man in Fangstatistiken über Jahrzehnte wiederfindet.
  • Ein Räuber rottet seine Beute nicht aus: Wird sie zu selten, lohnt die Suche nicht mehr, und der Räuber geht selbst zurück.
  • Räuber erbeuten meist kranke, alte oder schwache Tiere. Damit halten sie den Bestand gesund – man nennt sie deshalb „Gesundheitspolizei“.
  • Der Mensch ist anders: Mit Technik kann er eine Art auch dann noch jagen, wenn sie selten ist – deshalb kann er Arten ausrotten.

Aufgaben

  1. Beschreibe den Zyklus in vier Schritten.
    LösungBeute steigt – Räuber steigen – Beute sinkt – Räuber sinken.
  2. Warum rottet ein Räuber seine Beute nicht aus?
    LösungBei zu geringer Beutedichte geht er selbst zurück.
  3. Warum nennt man Räuber „Gesundheitspolizei“?
    LösungSie erbeuten vor allem kranke und schwache Tiere.

Weiterführende Aufgaben

  1. Zeichnet die beiden Kurven in ein gemeinsames Diagramm und erklärt die Zeitverschiebung.

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