Evolutionsfaktoren
- Welche Kräfte treiben die Evolution an?
- Wie entstehen neue Arten?
Zum Ausprobieren: Natürliche Selektion
Setzen Sie einen Fressfeind ein und beobachten Sie über Generationen, welches Merkmal sich durchsetzt.
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Simulation von PhET Interactive Simulations, University of Colorado Boulder, lizenziert unter CC BY 4.0 (https://phet.colorado.edu)
Evolutionsfaktoren
Unter Evolutionsfaktoren werden Prozesse gezählt, die den Genpool verändern. Als Genpool wird die Gesamtheit aller Gene innerhalb einer Population beschrieben. Das Entstehen einer neuen Art setzt voraus, dass sich der Genpool verändert und die Arten sich somit isolieren.
Die wichtigsten Prozesse, die zu einer Veränderung des Genpools beitragen, sind:
Erklärung von Serlo Education e. V., lizenziert unter CC BY-SA 4.0 – Original bei Serlo, CC BY-SA 4.0, übernommen am 2026-09-03.
Schlau Fassung
Evolutionsfaktoren
- Mutation erzeugt neue Varianten – zufällig und ungerichtet. Sie ist die Quelle aller Vielfalt.
- Rekombination bei der Meiose und der Befruchtung mischt vorhandene Anlagen neu.
- Selektion (Auslese) durch Umwelt, Feinde, Nahrung, Klima und Partnerwahl.
- Gendrift: Zufall in kleinen Populationen – wenn wenige Individuen überleben, ändert sich die Häufigkeit von Merkmalen ohne Selektion.
- Isolation: Werden Populationen getrennt (durch ein Gebirge, ein Meer, einen Fluss), entwickeln sie sich unabhängig weiter.
- Artbildung: Nach langer Isolation können sich die Gruppen nicht mehr miteinander fortpflanzen – dann sind zwei Arten entstanden. Genau das zeigen die Finken auf den verschiedenen Galapagosinseln.
Aufgaben
- Welcher Faktor erzeugt neue Merkmale?
Lösung
Die Mutation. - Was ist Gendrift?
Lösung
Zufällige Veränderung der Merkmalshäufigkeit in kleinen Populationen. - Wann spricht man von zwei Arten?
Lösung
Wenn sie sich nicht mehr erfolgreich miteinander fortpflanzen können.
Weiterführende Aufgaben
- Erkläre am Beispiel einer Inselgruppe, wie aus einer Art mehrere werden können.