Streifen, Karos und Ornamente
Entwerfen und Gestalten
Klasse 7, 8
- Welche Grundmuster gibt es?
- Woher stammen bekannte Muster?
Schlau Fassung
Streifen, Karos und Ornamente
- Streifen sind das einfachste Webmuster – sie entstehen allein durch farbige Kettfäden. Deshalb sind sie in fast allen Textilkulturen zu finden.
- Karos entstehen, wenn auch der Schussfaden die Farbe wechselt. Bekannte Beispiele sind der schottische Tartan, bei dem Muster traditionell Familien zugeordnet werden, und das Vichy-Karo.
- Ornamente sind geregelte, oft geometrische Verzierungen. Berühmt sind das Paisley-Muster (aus Persien und Indien, später in Schottland gewebt) und das Mäanderband aus der Antike.
- Viele Muster haben eine Bedeutung oder eine Herkunft: Sie zeigen eine Region, eine Gruppe oder einen Anlass. Wer sie benutzt, sollte wissen, woher sie stammen – das ist Teil der Fachkultur, nicht Kleinlichkeit.
- Beim Entwerfen hilft die Unterscheidung zwischen geometrischen Mustern (Streifen, Karo, Raute) und gegenständlichen (Blumen, Tiere, Zeichen). Beide lassen sich mischen – meist wirkt eines als Grund und eines als Akzent.
Aufgaben
- Wie entstehen Streifen im Gewebe?
Lösung
Durch farbige Kettfäden. - Was ist ein Tartan?
Lösung
Ein schottisches Karomuster, traditionell Familien zugeordnet. - Woher stammt das Paisley-Muster?
Lösung
Aus Persien und Indien.
Weiterführende Aufgaben
- Sucht drei Muster aus eurem Kleiderschrank und findet heraus, woher sie ursprünglich stammen.