Häkeln: Luftmasche und feste Masche

Material und Technik Klasse 6
  • Wie beginnt eine Häkelarbeit?
  • Welche Maschen braucht man am Anfang?

Schlau Fassung

Häkeln: Luftmasche und feste Masche

  • Alles beginnt mit der Anfangsschlinge auf der Häkelnadel. Danach folgt die Luftmasche: Faden holen, durch die Schlinge ziehen – fertig. Aus Luftmaschen entsteht die Anfangskette.
  • Die feste Masche ist die niedrigste Grundmasche: in die Masche einstechen, Faden holen (zwei Schlingen auf der Nadel), Faden holen und durch beide ziehen.
  • Mit ihr entsteht ein dichtes, festes Gewebe – ideal für Handyhüllen, Untersetzer, Körbchen und Taschen.
  • Höhere Maschen sind das halbe Stäbchen und das Stäbchen: Sie gehen schneller und ergeben ein lockereres, luftigeres Bild.
  • Am Reihenanfang wird mit Wendeluftmaschen gearbeitet – bei festen Maschen eine, beim Stäbchen drei. Sie ersetzen die Höhe der ersten Masche.
  • Wichtig ist das Zählen: Wer versehentlich in die Wendeluftmasche sticht, nimmt zu; wer die letzte Masche übersieht, nimmt ab. Genau daran werden Rechtecke schief.

Aufgaben

  1. Was entsteht aus Luftmaschen?
    LösungDie Anfangskette.
  2. Wofür eignet sich die feste Masche?
    LösungFür dichte, feste Stücke wie Hüllen und Körbchen.
  3. Wozu dienen Wendeluftmaschen?
    LösungSie ersetzen die Höhe der ersten Masche einer Reihe.

Weiterführende Aufgaben

  1. Häkelt ein Quadrat aus festen Maschen und zählt nach jeder Reihe – am Ende muss die Maschenzahl gleich geblieben sein.

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