Fairer Handel und Verantwortung
Eine Welt – Globalisierung und Frieden
Klasse 10
- Was will der faire Handel?
- Welche Verantwortung haben Einzelne?
Schlau Fassung
Fairer Handel und Verantwortung
- Fairer Handel sichert Erzeugern einen Mindestpreis und eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte; er verbietet ausbeuterische Kinderarbeit und fördert umweltschonenden Anbau.
- Bekannte Siegel sind Fairtrade, GEPA und Naturland Fair. Ihre Anforderungen unterscheiden sich – ein Blick auf die Kriterien lohnt sich.
- Grenzen: Der faire Handel erreicht nur einen kleinen Teil des Marktes, Kontrollen sind aufwendig, und höhere Preise schließen manche Käufer aus.
- Individuelle Verantwortung wirkt über die Nachfrage: Sortimente ändern sich, wenn genug Menschen anders kaufen. Politische Verantwortung wirkt über Gesetze, die für alle gelten.
- Beides gehört zusammen. Wer nur auf das eigene Einkaufsverhalten verweist, verschiebt die Verantwortung nach unten; wer nur auf Gesetze wartet, tut nichts.
Aufgaben
- Was sichert der faire Handel den Erzeugern?
Lösung
Einen Mindestpreis und eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte. - Nenne eine Grenze des fairen Handels.
Lösung
Er erreicht nur einen kleinen Teil des Marktes. - Warum reichen weder Konsum noch Gesetze allein?
Lösung
Konsum wirkt begrenzt, Gesetze brauchen politischen Druck – beides greift ineinander.
Weiterführende Aufgaben
- Prüft das Angebot eures Schulkiosks und macht einen konkreten Vorschlag für faire Produkte samt Kalkulation.