Werbung und Wünsche
Zusammenleben gestalten
Klasse 7, 8
- Weckt Werbung Wünsche oder bedient sie welche?
- Woran erkenne ich einen eigenen Wunsch?
Schlau Fassung
Werbung und Wünsche
- Werbung verspricht selten das Produkt. Sie verspricht einen Zustand: Freiheit, Anerkennung, Leichtigkeit, Sicherheit – und verbindet ihn mit einer Ware.
- Ihre Mittel sind bekannt: schöne Menschen, Musik, Knappheit („nur heute“), Zahlen, Wiederholung und die Bindung an Gruppen, zu denen man gehören möchte.
- Ob sie Wünsche weckt oder bedient, ist umstritten. Wahrscheinlich beides: Sie knüpft an vorhandene Bedürfnisse an und richtet sie auf eine bestimmte Lösung.
- Ein einfacher Test für den eigenen Wunsch: Wollte ich das auch, wenn niemand davon erführe? Und wollte ich es vor der Werbung?
- Wirksam ist außerdem die Zeit: Wer bei größeren Anschaffungen eine Woche wartet, kauft messbar seltener – und bereut seltener.
Aufgaben
- Was verspricht Werbung meistens?
Lösung
Einen Zustand, nicht nur das Produkt. - Nenne drei Mittel der Werbung.
Lösung
Zum Beispiel Musik, Knappheit, Wiederholung. - Wie prüft man, ob ein Wunsch der eigene ist?
Lösung
Ob man ihn auch hätte, wenn niemand davon erführe – und ob man ihn vorher hatte.
Weiterführende Aufgaben
- Analysiert drei Werbungen: Welcher Zustand wird versprochen, und mit welchen Mitteln?