Vivaldis Vier Jahreszeiten
Instrumente, Epochen und Werke
Klasse 7
- Was stellen die Vier Jahreszeiten dar?
- Wie funktioniert die Verbindung von Text und Musik?
Schlau Fassung
Vivaldis Vier Jahreszeiten
- Es handelt sich um vier Violinkonzerte (um 1725), zu denen jeweils ein Sonett gehört. Die Musik folgt dem Gedicht Zeile für Zeile.
- Vivaldi schrieb die Textstellen sogar in die Noten – so ist genau belegt, was gemeint ist: „der Hirte schläft“, „der Hund bellt“.
- Beispiele: Im Frühling zwitschern die Violinen, im Sommer tobt ein Gewitter, im Herbst wird gefeiert und gejagt, im Winter klappern die Zähne (Staccato) und man rutscht auf dem Eis.
- Jedes Konzert hat drei Sätze: schnell – langsam – schnell. Das Wechselspiel von Solo und Tutti (Ritornellform) trägt die Erzählung.
- Die Werke sind bis heute so bekannt, dass sie in Werbung und Warteschleifen auftauchen – ein gutes Beispiel dafür, wie Gebrauch die Wahrnehmung abnutzt.
Aufgaben
- Wie viele Konzerte sind es, und wofür?
Lösung
Vier Violinkonzerte. - Woher weiß man genau, was dargestellt wird?
Lösung
Vivaldi schrieb die Sonettzeilen in die Noten. - Wie sind die Sätze angeordnet?
Lösung
Schnell – langsam – schnell.
Weiterführende Aufgaben
- Ordnet beim Hören des „Winters“ die Textzeilen des Sonetts den Stellen zu.