Mittelalter und Renaissance

Instrumente, Epochen und Werke Klasse 8
  • Wie klang Musik im Mittelalter?
  • Was war neu in der Renaissance?

Schlau Fassung

Mittelalter und Renaissance

  • Die früheste überlieferte Musik Europas ist der gregorianische Choral: einstimmig, ohne feste Takte, lateinisch, für den Gottesdienst.
  • Ab etwa 900 entstand die Mehrstimmigkeit: Zunächst wurde die Melodie in Quinten oder Quarten begleitet (Organum).
  • Um 1000 entwickelte Guido von Arezzo die Notenlinien – erst dadurch konnte Musik genau festgehalten und weitergegeben werden.
  • Neben der Kirchenmusik gab es weltliche Musik: Minnesang und Spielleute. Die bekannteste Komponistin des Mittelalters ist Hildegard von Bingen.
  • In der Renaissance wurde der Klang voller und ausgewogener: vier bis fünf gleichwertige Stimmen, Terzen als Wohlklang, Beginn des Notendrucks – Musik wurde vervielfältigbar.

Aufgaben

  1. Was kennzeichnet den gregorianischen Choral?
    LösungEinstimmigkeit ohne festen Takt.
  2. Wer entwickelte die Notenlinien?
    LösungGuido von Arezzo.
  3. Welche Neuerung brachte die Renaissance technisch?
    LösungDen Notendruck.

Weiterführende Aufgaben

  1. Hört einen gregorianischen Choral und ein Renaissance-Madrigal und vergleicht die Stimmenzahl.

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