Tiefdruck: Radierung und Kaltnadel

Gestaltung und Technik Klasse 7
  • Wie funktioniert der Tiefdruck?
  • Was ist eine Kaltnadelradierung?

Schlau Fassung

Tiefdruck: Radierung und Kaltnadel

  • Beim Tiefdruck druckt, was vertieft ist. Die Farbe wird in die Rillen gerieben, die glatte Oberfläche wieder blank gewischt.
  • Bei der Kaltnadelradierung ritzt man mit einer Stahlnadel direkt in die Platte. Der aufgeworfene Grat nimmt zusätzlich Farbe auf – daher die typische samtige Linie.
  • Bei der Ätzradierung wird die Platte mit einem Schutzlack überzogen, die Zeichnung hineingeritzt und die Platte in ein Säurebad gelegt, das die freien Linien vertieft.
  • Gedruckt wird mit hohem Druck in einer Tiefdruckpresse auf angefeuchtetes Papier. Sichtbar bleibt die Plattenkante als Prägung im Papier – ein Erkennungsmerkmal.
  • In der Schule ist die Kaltnadel auf Kunststoffplatten gut machbar – sie kommt ohne Säure aus.

Aufgaben

  1. Was druckt beim Tiefdruck?
    LösungDie vertieften Linien.
  2. Woran erkennt man einen Tiefdruck?
    LösungAn der eingeprägten Plattenkante.
  3. Warum eignet sich die Kaltnadel für die Schule?
    LösungSie kommt ohne Säure aus.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht einen Linolschnitt und eine Kaltnadelradierung: Welche Linien sind jeweils möglich?

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