Licht und Schatten im Gesicht
Gestaltung und Technik
Klasse 7, 9
- Wie modelliert Licht ein Gesicht?
- Welche Lichtführungen gibt es?
Schlau Fassung
Licht und Schatten im Gesicht
- Ein Gesicht wird erst durch Licht plastisch. Ohne Tonwerte bleibt es eine Zeichnung aus Linien.
- Man arbeitet am besten von der hellsten Stelle aus: Stirn, Nasenrücken, Wangenknochen, Kinn treten hervor; Augenhöhlen, Nasenflügel, Hals liegen im Schatten.
- Seitenlicht zeigt die Form am deutlichsten. Frontallicht flacht ab. Gegenlicht ergibt eine Silhouette, Untersicht wirkt unheimlich – deshalb der Taschenlampeneffekt.
- Hilfreich ist es, zunächst nur drei Tonwerte zu setzen: hell, mittel, dunkel. Feine Übergänge kommen danach.
- Die Grenze zwischen Licht und Schatten folgt der Wölbung des Kopfes – sie ist selten eine gerade Linie.
Aufgaben
- Welche Lichtführung zeigt die Form am besten?
Lösung
Das Seitenlicht. - Mit wie vielen Tonwerten beginnt man sinnvoll?
Lösung
Mit dreien: hell, mittel, dunkel. - Warum wirkt Licht von unten unheimlich?
Lösung
Weil es die gewohnte Schattenlage umkehrt.
Weiterführende Aufgaben
- Fotografiert ein Gesicht mit vier Lichtrichtungen und zeichnet die eindrucksvollste Variante nach.