Fotografie als Kunst

Kunst betrachten Klasse 10
  • Wann wurde Fotografie als Kunst anerkannt?
  • Welche Richtungen gibt es?

Schlau Fassung

Fotografie als Kunst

  • Lange galt Fotografie als bloße Technik: Die Kamera mache das Bild, nicht der Mensch. Erst im 20. Jahrhundert setzte sich ihre Anerkennung als Kunstform durch.
  • Richtungen: Piktorialismus (malerisch, weich), Neue Sachlichkeit (scharf, sachlich – Albert Renger-Patzsch), Reportagefotografie, Straßenfotografie, inszenierte Fotografie.
  • In Deutschland prägte die Düsseldorfer Fotoschule um Bernd und Hilla Becher die Kunstfotografie: sachliche Serien von Industriebauten – viele davon im Ruhrgebiet.
  • Ihre Schüler – unter anderem Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth – arbeiten mit großen Formaten und strenger Ordnung.
  • Der entscheidende Unterschied zum Schnappschuss ist die Absicht: Auswahl, Serie, Konzept und die Frage, was das Bild zeigen soll.

Aufgaben

  1. Warum galt Fotografie lange nicht als Kunst?
    LösungMan sah in ihr nur Technik statt Gestaltung.
  2. Wofür steht die Düsseldorfer Fotoschule?
    LösungFür sachliche Serien, u. a. von Industriebauten.
  3. Was unterscheidet Kunstfotografie vom Schnappschuss?
    LösungDie Absicht: Auswahl, Serie und Konzept.

Weiterführende Aufgaben

  1. Fotografiert eine Serie von sechs gleichartigen Motiven nach dem Vorbild der Bechers – gleiche Höhe, gleicher Abstand, gleiches Licht.

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