Militarismus und Wettrüsten

Revolution und Industrialisierung Klasse 8
  • Was bedeutet Militarismus?
  • Wie kam es zum Wettrüsten vor 1914?

Schlau Fassung

Militarismus und Wettrüsten

  • Militarismus heißt: Militärische Werte und Formen prägen die ganze Gesellschaft – Uniform, Rang und Gehorsam gelten auch im Zivilen viel.
  • Der Offizier war die angesehenste Figur des Kaiserreichs; der „Hauptmann von Köpenick“ 1906 machte diese Autoritätsgläubigkeit lächerlich, indem ein Schuster in Uniform eine ganze Stadtkasse beschlagnahmte.
  • Wilhelm II. verfolgte eine Weltpolitik und ließ eine große Schlachtflotte bauen. Großbritannien verstand das als Bedrohung und baute ebenfalls – ein Rüstungswettlauf.
  • Europa teilte sich in zwei Bündnisblöcke: Dreibund (Deutschland, Österreich-Ungarn, Italien) gegen Triple Entente (Frankreich, Russland, Großbritannien).
  • Dazu kamen starre Aufmarschpläne. Als die Krise kam, folgten die Regierungen ihren Plänen – der Krieg wurde dadurch schwerer aufzuhalten.

Aufgaben

  1. Was bedeutet Militarismus?
    LösungMilitärische Werte prägen die gesamte Gesellschaft.
  2. Warum baute Deutschland eine große Flotte?
    LösungUm als Weltmacht mit Großbritannien gleichzuziehen.
  3. Nenne die beiden Bündnisblöcke.
    LösungDreibund und Triple Entente.

Weiterführende Aufgaben

  1. Untersucht eine Karikatur zum Wettrüsten und beschreibt, mit welchen Mitteln sie ihre Aussage transportiert.

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