Wüsten

Naturräume und Naturgewalten Klasse 7
  • Was ist eine Wüste?
  • Welche Wüstenarten gibt es?

Themen in diesem Bereich

Schlau Fassung

Wüsten

  • Eine Wüste ist ein Gebiet mit weniger als etwa 250 mm Niederschlag im Jahr; Pflanzen bedecken nur einen kleinen Teil des Bodens.
  • Nach dem Untergrund unterscheidet man Sandwüste (Erg), Kieswüste (Serir), Steinwüste (Hamada) und Salzwüste. Sandwüste ist entgegen dem Bild die seltenste Form.
  • Kennzeichnend sind extreme Tag-Nacht-Schwankungen: Ohne Wolken heizt sich der Boden tagsüber stark auf und kühlt nachts schnell aus – Unterschiede von 40 °C sind möglich.
  • Physikalische Verwitterung überwiegt: Das Gestein zerspringt durch die Temperaturwechsel, der Wind trägt den Feinsand fort.
  • Auch Kältewüsten gibt es – die Antarktis ist die größte Wüste der Erde, weil dort kaum Niederschlag fällt.

Aufgaben

  1. Ab welcher Niederschlagsmenge spricht man von Wüste?
    LösungUnter etwa 250 mm im Jahr.
  2. Nenne drei Wüstentypen nach dem Untergrund.
    LösungSandwüste, Kieswüste, Steinwüste (auch Salzwüste).
  3. Warum ist die Antarktis eine Wüste?
    LösungWeil dort extrem wenig Niederschlag fällt.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht Klimadiagramme von Kairo und Reykjavík. Welche der beiden Orte sind nach der Niederschlagsdefinition Wüste?

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