Arm und reich auf der Welt
Eine Welt – Wirtschaft und Ungleichheit
Klasse 9
- Was bedeutet absolute Armut?
- Wo leben die ärmsten Menschen?
Schlau Fassung
Arm und reich auf der Welt
- Absolute Armut heißt: Das Nötigste zum Leben fehlt – Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Versorgung, ein Dach über dem Kopf. Die Weltbank zieht dafür eine internationale Armutsgrenze.
- Relative Armut misst dagegen, wer im Vergleich zur eigenen Gesellschaft deutlich weniger hat – so wird Armut auch in reichen Ländern erfasst.
- Der Anteil der absolut Armen ist seit 1990 stark gesunken, vor allem durch die Entwicklung in Ost- und Südasien. In Teilen Afrikas südlich der Sahara bleibt er hoch.
- Armut hat viele Gesichter: fehlende Bildung, keine sichere Arbeit, kein Zugang zu Land oder Krediten, schlechte Gesundheit.
- Sie ist selbstverstärkend: Wer krank ist, kann nicht arbeiten; wer nicht zur Schule geht, findet später schwer Arbeit – ein Teufelskreis.
Aufgaben
- Worin unterscheiden sich absolute und relative Armut?
Lösung
Absolute Armut heißt Mangel am Lebensnotwendigen; relative Armut misst den Abstand zum Rest der Gesellschaft. - In welcher Weltregion ist die Armutsquote am höchsten?
Lösung
In Teilen Afrikas südlich der Sahara. - Erkläre den Teufelskreis der Armut an einem Beispiel.
Lösung
Krankheit verhindert Arbeit, fehlendes Einkommen verhindert Behandlung und Schulbesuch.
Weiterführende Aufgaben
- Vergleicht die Armutsquoten von fünf Ländern und sucht nach möglichen Erklärungen für die Unterschiede.