Learning strategies
Zeiten und Verben
Klasse 5, 6, 7
- Wie lernt man Vokabeln und Verbformen wirklich?
- Warum hilft tägliches kurzes Üben mehr als eine lange Sitzung?
Schlau Fassung
Lernstrategien
- Verteiltes Lernen: Fünf Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Abend vor der Arbeit. Das Gedächtnis behält, was wiederholt wird.
- Karteikasten: Was man kann, wandert ein Fach weiter; was man nicht kann, zurück nach vorn. So übt man automatisch das Schwierige öfter.
- Laut sprechen: Wer Vokabeln nur liest, erkennt sie später – aber kann sie nicht abrufen. Sprechen verbindet Klang und Bedeutung.
- In Sätzen lernen: Ein Wort im Satz behält man besser als eine Liste – und man lernt gleich mit, wie es verwendet wird.
- Eselsbrücken und Wortfamilien: Ähnlichkeiten zum Deutschen nutzen (house – Haus), aber auf falsche Freunde achten (become heißt nicht „bekommen“, sondern „werden“).
- Nach dem Lernen prüfen: zudecken und abfragen, nicht nur durchlesen. Das Gefühl „das kenne ich“ täuscht.
Aufgaben
- Was bedeutet „become“ – und warum ist es eine Falle?
Lösung
„werden“; es klingt wie „bekommen“ (= to get). - Nenne drei falsche Freunde.
Lösung
become/bekommen, gift/Gift, actually/aktuell. - Warum reicht Durchlesen nicht?
Lösung
Erkennen ist etwas anderes als Abrufen – man muss sich selbst abfragen.
Weiterführende Aufgaben
- Lege einen Karteikasten mit fünf Fächern an und arbeite zwei Wochen damit. Was hat sich verändert?