Makromoleküle
Übergreifend
Klasse 10
- Wie entsteht ein Makromolekül?
- Welche gibt es in der Natur?
Zum Ausprobieren: Moleküle bauen
Bauen Sie aus den Atomen die vorgegebenen Moleküle und lesen Sie die Formel ab.
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Rund 3 MB – im Mobilfunknetz kann das einen Moment dauern.
Simulation von PhET Interactive Simulations, University of Colorado Boulder, lizenziert unter CC BY 4.0 (https://phet.colorado.edu)
Schlau Fassung
Makromoleküle
- Ein Makromolekül besteht aus Tausenden Atomen. Es entsteht, indem viele kleine Bausteine zu einer Kette verknüpft werden – Polymerisation.
- Auch die Natur baut Makromoleküle: Stärke und Cellulose aus Traubenzucker, Eiweiße aus Aminosäuren, DNA aus Nukleotiden.
- Cellulose und Stärke bestehen aus demselben Baustein und unterscheiden sich nur in der Verknüpfung. Deshalb kann der Mensch Stärke verdauen, Cellulose aber nicht.
- Die Kettenlänge bestimmt die Eigenschaften: Je länger, desto zäher und fester das Material.
- Vernetzung macht aus einer Kette ein Netz – daraus entstehen Duroplaste und Elastomere.
- Bio-Kunststoffe aus Maisstärke oder Milchsäure sind ein Ansatz – „biobasiert“ heißt aber nicht automatisch „biologisch abbaubar“.
Aufgaben
- Nenne drei natürliche Makromoleküle.
Lösung
Stärke, Cellulose, Eiweiß (auch DNA). - Warum kann der Mensch Cellulose nicht verdauen?
Lösung
Ihm fehlt das Enzym für diese Verknüpfung. - Was bedeutet Vernetzung?
Lösung
Ketten werden untereinander verbunden.
Weiterführende Aufgaben
- Stellt aus Milch und Essig einen einfachen Kunststoff (Casein) her und beschreibt seine Eigenschaften.