Korrosion und Korrosionsschutz
Übergreifend
Klasse 10
- Welche zwei Stoffe braucht Rost unbedingt?
- Warum schützt Zink das Eisen sogar noch, wenn die Schicht verletzt ist?
Schlau Fassung
Korrosion und Korrosionsschutz
- Korrosion ist die Zerstörung eines Metalls durch eine Reaktion mit seiner Umgebung. Beim Eisen heißt das Ergebnis Rost.
- Nötig sind Wasser UND Sauerstoff. Fehlt eines von beiden, rostet Eisen nicht – das lässt sich mit drei Reagenzgläsern (feucht/luftig, nur Wasser abgekocht, trocken) leicht zeigen. Salz beschleunigt den Vorgang, weil es die Leitfähigkeit erhöht.
- Warum Rost so schädlich ist: Er blättert ab und legt frisches Eisen frei. Aluminium bildet dagegen eine dichte, festhaftende Oxidschicht – die schützt und wächst nicht weiter.
- Passiver Schutz trennt das Metall von der Umgebung: Lack, Öl, Kunststoff, Emaille. Er wirkt nur, solange die Schicht unverletzt ist.
- Aktiver Schutz nutzt die Spannungsreihe: Beim Verzinken wird ein unedleres Metall aufgebracht. Wird die Schicht verkratzt, opfert sich das Zink und gibt die Elektronen ab – das Eisen bleibt geschützt. Dasselbe Prinzip nutzen Opferanoden an Schiffen und Rohrleitungen.
Aufgaben
- Welche zwei Stoffe sind für Rost nötig?
Lösung
Wasser und Sauerstoff. - Warum schützt Verzinken besser als Lackieren?
Lösung
Lack schützt nur unbeschädigt; Zink wirkt auch bei verletzter Schicht, weil es als unedleres Metall zuerst oxidiert wird. - Warum rostet ein Auto an der Küste schneller?
Lösung
Salz in der feuchten Luft erhöht die Leitfähigkeit und beschleunigt den elektrochemischen Vorgang.
Weiterführende Aufgaben
- Setzt Nägel eine Woche lang unterschiedlichen Bedingungen aus (trocken, Leitungswasser, Salzwasser, abgekochtes Wasser unter Öl) und wertet gemeinsam aus.