1. Mendel'sche Regel

Erklärung von Serlo Education e. V., lizenziert unter CC BY-SA 4.0 – Original bei Serlo, CC BY-SA 4.0, übernommen am 2026-09-03.

Die 1. Mendel'sche Regel, oder Uniformitäts- und Reziprozitätsregel, lässt Rückschlüsse auf die Phänotypischen Merkmale der ersten Filialgeneration eines homozygoten Erbgangs zu.

Dominant-rezessiver Erbgang

Bei einem dominant-rezessiven Erbgang bildet sich phänotypisch nur das dominante Merkmal aus.

Beispiel:

Kreuzungsschema eines dominant-rezessiven Erbgangs am Beispiel von Erbsen:

Parentalgeneration:

  • genotyp: RR (dominantes Allel) / phänotyp: rund / Keimzellen: R
  • genotyp: rr (rezessives Allel) / phänotyp: kantig / Keimzellen: r
dominant-rezessives Kreuzungsschema

Filialgeneration: genotyp: Rr / phänotyp: rund

Intermediärer Erbgang

Bei einem intermediären Erbgang bildet sich ein Phänotyp der zwischen beiden Ausprägungen liegt aus. Das Ergebnis bleibt auch erhalten, wenn das Geschlecht der Eltern während des Erbgangs vertauscht wurde. (reziproke Kreuzung)

Beispiel

Kreuzungsschema eines intermediären Erbgangs am Beispiel von Blütenfarben:

Parentalgeneration:

  • genotyp: rr / phänotyp: rot / Keimzellen: r
  • genotyp: ww / phänotyp: weiß / Keimzellen: w
intermediäres Kreuzungsschema

Filialgeneration: genotyp: rw / phänotyp: rosa

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