Die Mendelschen Regeln

Genetik und Evolution Klasse 9
  • Was hat Mendel herausgefunden?
  • Wie lauten die drei Regeln?

Schlau Fassung

Die Mendelschen Regeln

  • Gregor Mendel untersuchte um 1865 Erbsen und zählte die Nachkommen systematisch – das war neu und machte die Regeln überhaupt erst sichtbar.
  • 1. Uniformitätsregel: Kreuzt man zwei reinerbige Eltern (AA × aa), sind alle Nachkommen der ersten Generation gleich (alle Aa).
  • 2. Spaltungsregel: Kreuzt man diese Nachkommen untereinander (Aa × Aa), spalten sich die Merkmale im Verhältnis 3 : 1 auf.
  • 3. Unabhängigkeitsregel: Verschiedene Merkmale werden unabhängig voneinander vererbt – solange die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen.
  • Die Regeln gelten auch für Menschen, sind dort aber schwerer zu erkennen: wenige Nachkommen, viele Gene pro Merkmal.
  • Kreuzungsschema (Punnett-Quadrat): Die Allele der Eltern kommen an Rand und Kopf, in die Felder die möglichen Kombinationen.

Aufgaben

  1. Welches Verhältnis ergibt Aa × Aa?
    Lösung3 : 1 im Erscheinungsbild (1 : 2 : 1 im Genotyp).
  2. Warum wählte Mendel Erbsen?
    LösungKlare Merkmale, viele Nachkommen, kontrollierte Bestäubung.
  3. Erstelle das Punnett-Quadrat für AA × aa.
    LösungAlle vier Felder Aa – uniforme Nachkommen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Simuliere die Spaltungsregel mit zwei Münzen (Kopf = A, Zahl = a) in 40 Würfen. Wie nah kommst du an 3 : 1?

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